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Ursula Gaisa

 

Da Jazz ja jetzt nicht sooo viel mit Essen zu tun hat, gebe ich hiermit meine Kolumne “Jazzredakteurin Cooks” auf. Wer weiter an meinen Rezepten interessiert ist, sei auf meinen nicht mehr ganz neuen Blog verwiesen…

http://franz-allesmitliebe.blogspot.com

 

Herbstzeit ist Steinpilzzeit: wer jetzt keine frischen mehr bekommt, kann auch getrocknete benutzen, die müssen aber vor dem Anbraten ca. 30 Minuten in warmem Wasser eingeweicht werden.
Für 4 Personen braucht man also ca. 200 g Arborio- oder anderen Risottoreis, 50 g Butter, Olivenöl, eine Zwiebel oder drei kleine Schalotten, 500 ml heiße Gemüsebrühe, 1 Glas Weißwein, eine handvoll getrockneter Steinpilze, 100 g Parmesan gerieben, pro Person zwei Jakobsmuscheln

Uns so geht’s: Butter und etwas Öl in einem Topf mit dickem Boden erhitzen, dann klein gewürfelte Zwiebel/Schalotten darin glasig dünsten, Reis dazu und ebenfalls anbraten. Mit Weißwein ablöschen, und dann heißt es rühren, rühren, rühren. Die Kunst ist es, immer wieder genügend aber auch nicht zu viel von der heißen Brühe dazu zu geben und wieder so lange zu rühren, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist. Währenddessen, die klein geschnittenen Steinpilze kurz in Öl oder Butter anbraten und mit etwas Petersilie oder anderen Kräutern und Salz und Pfeffer würzen. Ist der Risotto fertig gegart (probieren, dauert ca. 15 Minuten!), Parmesan und die Steinpilze unterrühren und gegebenfalls mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Mit den in der Grillpfanne kurz glasig angebratenen Jakobsmuscheln servieren – auch eine perfekte weihnachtlich-festliche Vorspeise, dann reicht aber die halbe Menge Reis. Bon appétit!

 

Das möchten wir Ihnen / euch nicht vorenthalten:

 

Dazu braucht man – für 2 Personen:
400 g ausgelösten Rehrücken, 300 g grüne Bohnen, 1 Tomate, 1 dünne Scheibe Speck, 2 frische Feigen, 50 g Himbeeren (frisch oder TK), 1 rote Zwiebel, 2 Schalotten, 3 frische Thymianzweige, 1 Zweig frischer Rosmarin, Portwein, 50 ml Rotwein, 1 Prise gertrockneter Estragon; Öl zum Braten, Salz, Pfeffer, etwas Sahne und Zucker zum Abschmecken
Bohnen putzen, waschen und in mundgerecht Stücke schneiden, in sprudelndem Salzwasser bissfest kochen (ca. 15 Min.). Tomate in kleine Würfel, rote Zwiebel und Speck in dünne Streifen schneiden. Öl in der Pfanne erhitzen, die Zwiebel und den Speck darin scharf andünsten, nach 3 Minuten die Bohnen und die Tomatenwürfel zugeben und weitere 5 Minuten braten, mit Salz, Pfeffer und etwas Estragon abschmecken und warm stellen.
Inzwischen den Rehrücken in 1 cm dicke Medaillons schneiden, salzen und pfeffern, die Feigen in nicht zu kleine Stücke zerteilen, die Schalotten in dünne Scheiben schneiden. Die Rehmedaillons zusammen mit dem Thymian und Rosmarin in einem Schuss Öl von beiden Seiten scharf anbraten, dann bei 80 Grad abgedeckt in den vorgeheizten Ofen stellen. Im Bratensaft Feigen, Himbeeren und Schalotten anbraten, mit Portwein, einem Schuss Balsamico und Wein aufgießen und etwas einköcheln lassen, mit Salz, Pfeffer, etwas Sahne und – falls zu säuerlich, etwas Zucker abschmecken.

 

In genau zwei Tagen, um Mitternacht des 15. Septembers, ist die Deadline zum Online-Workshop und -Wettbewerb jazz:kritik! jazz:kritik adressiert alle Interessierte an dem Bereich Musikjournalismus, ob bereits praktizierender Freiberufler, etablierter Journalist/in oder Schreiber/innen mit Interesse an Jazz und aktueller Musik … aber auch alle, die sich als Kritiker ausprobieren und ihre verborgenen Talente wecken wollen.
Musik erfassen – Texte verfassen: Unter www.jazzkritik.de können Besucher die Videomitschnitte zweier Konzerte anschauen und über eine kurze (anonyme) Registrierung eine eigene Rezension schreiben.
Korrigiert werden die Texte, nur für Autoren selbst sichtbar, von einer Fachjury.
Als Gewinn lockt die Einladung zum 12. Darmstädter Jazzforum inkl. Reisekosten und Übernachtung im 5-Sterne Maritim Konferenz-Hotel Darmstadt (3 Nächte/Einzelzimmer inkl. Frühstück), kostenlosem Eintritt zu allen Konzerten des Jazzforums sowie einer Tageskarte für das Darmstädter „Jugendstilbad“ (www.jugendstilbad.de) oder zum »Institut Mathildenhöhe« (www.mathildenhoehe.info).
Die öffentliche Auszeichnung als Gewinner des jazz:kritik-Preises findet am Samstag, den 1. Oktober im Rahmen des Abendkonzerts (Nils Wülker Group) während des 12. Darmstädter Jazzforums im Kulturzentrum »Bessunger Knabenschule« statt.
Machen Sie mit – Die Uhr läuft!

 

Fotografiert sich leider nicht so gut, schmeckt aber um so leckerer: passend zur Jahreszeit eine Kürbissuppe mit Ingwer. Als Vorspeise für 4 Personen gedacht oder als Hauptgericht für 2…
Dazu braucht man: einen halben großen Hokkaidokürbis (den muss man nicht schälen!), eine Zwiebel, zwei Knoblauchzehen, ein daumengroßes Stück Ingwer, eine Kartoffel, 3/4-Liter Gemüsebrühe und einen halben Apfel.
Und so geht’s: Zwiebel, Ingwer und Knoblauch grob gehackt in reichlich Öl scharf anbraten, dann Kartoffel, Apfel und Kürbis (alles natürlich klein geschnitten) dazu geben und etwas mit anbraten. Das Ganze mit der Brühe aufgießen und eine halbe Stunden leicht köcheln lassen, pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und als Garnitur etwas geriebenen Ingwer oder einen Klacks der grünen Kräutersoße (siehe Rezept mit den Doraden!) auftröpfeln, bzw. streuen. Bauernbrot schmeckt am besten dazu. Bon appetit!

 

lauther Wolfgang Lauth, „einer der führenden Pianisten und Komponisten der deutschen Jazzszene“ (Emil Mangelsdorff) starb am 30. August im Alter von 80 Jahren in seinem Wohnort Mannheim. In den Fünfzigerjahren gehörte er zu jenen deutschen Jazzmusikern, die „dafür sorgten, dass der Jazz im Nachkriegsdeutschland nicht nur hinter den Amis herhechelte, sondern eigene Bahnen einschlug“ (Werner Burkhardt). Mit seinen Quartett-Formationen orientierte er sich am Modern Jazz Quartett, ohne bei gleicher Vorliebe für Bach und Barock das Vorbild zu imitieren. Sein „individueller Beitrag zum Cool Jazz macht(e) Lauth zu einem seiner europäischen Innovatoren“ (Martin Kunzler) Mit Joachim Ernst Berendt tourte Lauth in 150 Vorstellungen mit dem Programm „Jazz und Alte Musik“ durch die Bundesrepublik. Die daraus entstandene LP erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik. In dem von ihm mit gegründeten legendären Heidelberger Jazzclub „Cave 54“ war er musikalischer Leiter und Hauspianist. Später komponierte er viel für Film und Fernsehen, Theater und Ballett. Trotz angegriffener Gesundheit trat er bis ins hohe Alter mit seinem Trio auf. Von seinen zahlreichen Plattenaufnahmen haben Bear Family („Lauther“ und „Noch Lauther“) sowie Vineta records („Rückblicke“ 1 + 2) noch heute hörenswerte Zusammenstellungen auf CD wieder veröffentlicht.

 
Knoblauchsoße

Knoblauchsoße

Doraden

Doraden

Kräuter

Kräuter

Kochen ist in, Kochen boomt. Koch-Blogs auch, aber können Jazzer kochen? Wollen sie kochen?
Ich tue es (meistens) mit Freuden und möchte Sie/euch in Zukunft manchmal daran teilnehmen lassen. Falls jemand auch den Wunsch hat, sein leckeren Rezepte unter Jazzfans zu bringen: Rezept einfach als Kommentar anhängen oder mailen an gaisa@jazzzeitung.de – dann stelle ich es ein…

Und los geht’s mit einem spätsommerlichen Gericht, zu dem man eigentlich nur herrlich frische Doraden braucht, jede Menge Kräuter (zum Beispiel Dill, Petersilie, Minze, gibt’s – noch – alles auf dem Wochenmarkt oder dem Balkon), gutes Olivenöl und viel Knoblauch.
Den Knoblauch fein hacken und in Olivenöl baden, am besten über Nacht ziehen lassen, hält sich im Kühlschrank mindestens eine Woche und wird immer besser. Ebenso die grüne Soße – oder Salsa Verde, die man folgendmaßen herstellt: alle Kräuter gut waschen, trocken schleudern und abzupfen, mit 50 ml Olivenöl, 4 Esslöffeln Essig, einem Teelöffel Dijonsenft und etwas Salz in einem hohen Gefäß mit dem Stabmixer pürieren.
Ofen auf 200 Grad vorheizen, die Doraden außen und innen mit Meersalz und Pfeffer würzen, das Innere etwas von der Knoblauchmischung bepinseln und nach Gusto noch eine Limettenscheibe in den Bauch, fertig. Ab in den Ofen für etwas 40 Minuten (bei großen Exemplaren). Bon Appetit!

 

Gestern erreichten und die Ergebnisse der Wahlprüfsteiner der Jazzinitiative Berlin, die wir Ihnen/euch nicht vorenthalten wollen… Wir haben Sie als PDFs angehängt. Beantworter haben Sie die Linke/PDS, die SPD, die CDU und die FDP.

 

Folgende Pressemitteilung erreichte uns heute aus Moers

HELGE’S HEIMATABEND ABGESAGT

Sehr geehrte Vertreter der Redaktionen, liebe Journalisten,

leider müssen wir den für Pfingstmontag geplanten Heimatabend mit Helge Schneider absagen. Nachdem Helge Schneider gestern alle Konzerte bis Ende Juli wegen Erschöpfung abgesagt hatte, sind Festivalchef Reiner Michalke und Helge Schneider heute gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass es besser für Helge ist, den Heimatabend abzusagen und eine richtige Pause zu machen, um wieder fit zu werden. Schließlich möchten wir alle Helge bald mit voller Kraft auf der Bühne wieder sehen.

Reiner Michalke hat sich dagegen entschieden, ein Ersatzprogramm anzubieten: “Helge ist nicht zu ersetzen, alleine schon der Versuch verbietet sich”. So bitten Reiner Michalke und das moers festival Team auch im Namen der eingeladenen Bühnengäste alle um Verständnis, die sich gemeinsam mit uns auf den Heimatabend gefreut haben.

Bereits erworbene Tickets werden an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgenommen. Der Preis wird erstattet. Die bei ADTicket über unsere Website im Vorverkauf erworbenen Karten werden ebenfalls erstattet. ADTicket wird sich unaufgefordert mit den Ticketinhabern in Verbindung setzen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.moers-festival.de

Wir freuen uns trotzdem, Sie zu drei spannenden Pfingsttagen zur 40. Ausgabe des moers festival zu begrüßen.

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