Stichwörter: Wagner

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Opernhäuser – die schwarze Liste der ewig Gestrigen (Teil I)

Der Spielbetrieb des heutigen Opernbetriebes ist also extrem besorgniserregend in seinem immer stärker werdenden Anachronismus. Jede Inszenierung muss entweder eine „radikale Neudeutung“ eines schon tausend Mal durchgekauten Stoffes sein, oder es geht bei der neuen Uraufführung von XY gleich um die Neuerfindung des gesamten Genres

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To Rihm or not to Rihm. Seltsames Versäumnis bei ARTE.

Ebenso wie die Band „Rihm“, von der es eben diese megageile Hans Henny Jahnn-Vertonung gibt, die ihr, liebe ARTE-Verwantwortlichen, lieber der Welt vorenthalten wollt, denn die könnte ja vielleicht irgendwie verstört werden und womöglich den ganzen Elbphilharmonie-Hype nicht mehr so gut finden.

Muss man das Deutschsein lernen? Gedanken nach dem Amoklauf von München. 4

Muss man das Deutschsein lernen? Gedanken nach dem Amoklauf von München.

Es gibt überhaupt keine Deutschen. Schon jetzt sind wir nicht mehr die „Deutschen“, die wir vor hundert Jahren waren. Und in hundert Jahren werden sich die Deutschen der Zukunft – wenn es sie denn überhaupt noch gibt und wir vielleicht in den Vereinten Islamischen Nationen von Liechtenstein leben – fragen, über was man sich heute alles erregt hat.

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Wie man eine Oper fertig schreibt. Jetzt aber wirklich.

Ich hätte es ja gestern schon tun können, aber dann war es mir dann doch zu hektisch und über’s Knie gebrochen. Also habe ich mir das letzte Stück des Stücks für heute aufgehoben. Es ist nicht mehr viel, vielleicht sind es 15, 20 Takte, und die habe ich eigentlich auch schon im Kopf. Aber zum prokrastinieren schreibe ich jetzt noch schnell diesen Blogartikel. Dann schreibe ich die letzten Takte und „Terra Nova“ ist fertig. Natürlich nicht wirklich. Vor mir liegen noch lange Monate der Korrekturen (vor allem der noch nicht fertigen Klavierauszüge), Partitureditieren, Arbeit im Tonstudio….aber das eigentliche, das Erfinden des Ganzen, ist dann getan. Der Rest ist Fleißarbeit.

Es, es, es und es – ist das ein falscher Schluss? (Teil 4) 1

Es, es, es und es – ist das ein falscher Schluss? (Teil 4)

Transsexualität in der Musik: Der vierte und letzte Teil von Wendelin Bitzans Gastartikel… Musikbeispiel_innen jenseits der tongeschlechtlichen Norm Es ist nun an der Zeit, die bisher gewonnenen Erkenntnisse in der lebendigen Musik zu exemplifizieren. Dabei geht es nicht darum, Werke von weiblichen, männlichen und queeren Komponierenden gegenüber­zustellen. Wir interessieren uns...

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Vorschläge für eine bessere Opernwelt.

In der neuen Ausgabe der „Deutschen Bühne“ (Ausgabe 03/15) gibt es einen sehr interessanten Schwerpunkt zum Thema „Die Oper – ein Krisenszenario“. Mehrere renommierte Autoren des Magazins sowie Opernschaffende aller Disziplinen diskutieren auf 26 Seiten über die Probleme heutigen Opernschaffens, über die Dominanz der „Repertoireopern“, die normalerweise mindestens 95% des Spielplans ausmachen (wenn nicht 99%), über die Isoliertheit des Neuen, über die Probleme, erfolgreiche Uraufführungen im „Kanon“ zu etablieren.

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Preparing Atopy. A lecture in 6 parts. Part 1: The long Goodbye

(This is the English translation of a 6 part lecture that I gave in Mainz about the possibilities of what I call „atopical“ music)

THE LONG GOODBYE

It’s downright impossible to talk about the end of something. Endings tend to come later than one thinks, and when they come early, one usually didn’t expect them.
But still, I want to say it here, because it is true and because it is important to understand the full ramifications of this truth: that what we call “Classical Music” is…perhaps not completely dead, yet. But completely futile.