Stichwörter: Sibelius

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Wie anonymisiert man korrekt PDF-Partituren?

Großer Beliebtheit erfreuen sich Artikel über Programme wie Sibelius, Finale oder Steinberg bzw. Ircam-Software. Da ist jeder von uns mehr oder minder Freak. Bescheidener fällt das Wissen z.B. auf Apple-Rechnern mit PDF-Programmen wie „Preview“ (in deutsch „Vorschau“) oder Adobe-PDF-Programme. Interessant, wie da manche/r sich mit diesen täglich genutzten PDF-Programmen nicht...

Everything that is wrong with „Mozart in the Jungle“, episode 10: „Opening Night“ 0

Everything that is wrong with „Mozart in the Jungle“, episode 10: „Opening Night“

The concert master playing the Sibelius concerto, one of the most demanding pieces in the whole repertoire, unprepared, on short notice, without practicing it at all….is just bullshit, complete bullshit. And Rodrigo again forgets to tune the violin that is handed to him. Probably his fingers have perfect pitch and always know how to change position to stay in tune, something that even Paganini wouldn’t have managed.

Everything that is wrong in „Mozart in the Jungle“, Episode 9 „Now Fortissimo“ 0

Everything that is wrong in „Mozart in the Jungle“, Episode 9 „Now Fortissimo“

I know that it is supposed to be exaggerated, but bitchy principal oboes teaching methods are highly dubious to say the least. What’s with the corset and the cold water?

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Copy and Paste.

Gerade übe ich zwei Stücke von György Kurtag, einem ja durchaus spielenswerten Komponisten. Wie bei Kurtag häufig sind es kurze, komprimierte Sätze eher minimalistischen Charakters. Wie minimalistisch stellte ich beim Üben schnell fest: Kurtag verwendet in einem Satz jedes der beiden Stücke exakt den gleichen Klavierpart! So als ob er ihn einfach aus dem einen Stück herausgeschnitten und in das andere eingefügt hat (wen es interessiert, es handelt sich um die Passacagliabegleitung aus „Hommage a R.Sch“ (gerne im Musikerjargon auch „Hommage Arsch“ genannt) und den 6 Stücken für Posaune und Klavier).

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The evolution of writing music

Even though many people are aware of it, it has never been really acknowledged that the notation of music has gone through a much more dramatic evolution than other written sign languages experienced since the introduction of machines and later computers.

To give an example – for authors the introduction of the typewriter (1860) was the last really dramatic change in the basic way they work. Writing became considerably faster (if one was good with a keyboard) and it is probably inconceivable to imagine a fast writer like the great Jim Thompson churning out his manuscripts in the speed he did without the help of a typewriter.

„Note Performer“ – Freud und Leid der Simulation 18

„Note Performer“ – Freud und Leid der Simulation

Mal was Praktisches:
Wir Komponisten schlagen uns ja oft mit dem Problem herum, dass wir immer öfter aufgefordert werden, ein elektronisches Demo unserer akustisch komponierten Stücke zu liefern, was bei aussterbenden partiturspielfähigen Korrepetitoren, fehlendem Geld für Klavierauszüge und vor allem dem langsam schwindendem inneren Gehör von Dirigenten und Co. nicht wirklich verwundert.
MIDI-Simulationen begegnen wir natürlich auch im Kompositionsunterricht: wogegen sich zu alten Zeiten die Komponisitionsstudenten ums Klavier scharten, wo man meistens mehr schlecht als recht versuchte, alles irgendwie mit 10 Fingern darzustellen, wird heute meist ein Laptop aufgeklappt und es dröhnen blecherne und manchmal abstrus schreckliche MIDI-Sounds aus dem Kleinlautsprecher. Ersters war deutlich charmanter (und förderte das innere Hören!).

Gefahr für Sibelius 9

Gefahr für Sibelius

Heute geht es mal um eine Petition ganz anderer Art. Wogegen wir sonst gerne auf bedrohte Kulturinstitutionen hinweisen, geht es in diesem Fall um ein Kulturwerkzeug, nämlich das Notenprogramm Sibelius, das viele (mich eingeschlossen) für das eleganteste und beste Comuterprogramm zur Eingabe von Noten halten.

Seltsame Blüten der Internetkultur (1): Free (Goldberg’s) Willy! 15

Seltsame Blüten der Internetkultur (1): Free (Goldberg’s) Willy!

Das Internet ist ein Medium in dem es möglich ist, selbst die alltäglichsten Dinge plötzlich als etwas ganz Neues, Abgefahrenes und Mediales zu verkaufen. Anscheinend funktioniert die Transferleistung (die schon mehrere dot.com-Blasen ermöglicht hat) immer wieder: wenn etwas im richtigen Leben stattfindet, ist es langweilig, kaum geschieht es über das (Trommelwirbel)….INTERNET (staun) ist es plötzlich irgendwie verwandelt und groovy, selbst wenn es…EXAKT DASSELBE IST!!!

In der Fremde (4b): Benjamin Schweitzer in Finnland 0

In der Fremde (4b): Benjamin Schweitzer in Finnland

„Der schwedische Komponist Gunnar Bucht sagte mal zu mir, um mir den Unterschied zwischen Schweden und Finnland zu verdeutlichen: „In Finnland ist jeder Komponist ein potenzieller Nationalheld.“ Das war zwar vielleicht etwas polemisch-ironisch überzogen, aber der Satz hat einen wahren Kern. Ein Land mit so einer kleinen und entlegenen Sprache hat ja im Grunde nur ganz wenige Möglichkeiten, sich international ohne „Übersetzung“, zu präsentieren, darunter ist die Musik (neben dem Sport) vielleicht die unmittelbarste.“ (Benjamin Schweitzer)

Das Ende von „Klassik Radio“. Wirklich! 1

Das Ende von „Klassik Radio“. Wirklich!

Wir dürfen uns darauf freuen, dass bald in „Klassik Radio“ oder ähnlichen Musikvergewaltigern, die uns ständig aus dem Zusammenhang gerissene Sätze aus Sonaten, Symphonien oder längeren Stücken präsentieren (weil die halt besser zum „chillen“, „relaxen“, oder welches Wort auch immer diese Flegel dafür gebrauchen, geeignet sind), genau dieses verboten ist.