Bad Blog Of Musick

2. September 2012
von Moritz Eggert
5 Kommentare

Wir alle schweben hier unten

In den 60er Jahren unterschieden die Londoner Mods zwischen den “Faces” (gut angezogenen Typen wie sie selber) und den “Haddocks” (allen anderen). Heute gibt es den Slang-Begriff “Faces” nicht mehr, dafür haben wir aber “Facebook”, wo wir ständig interessante Dinge erfahren können, z.B. was unsere Freunde gerade bei McDonalds gegessen haben, wie oft sie heute schon auf dem Klo waren oder wie ihr neuer Godlfisch heißt. Weiterlesen

26. February 2012
von Moritz Eggert
42 Kommentare

Selbstbedienungsladen kontra Grabenkämpfe? Ein Gastartikel von Martin Grütter

Nachdem Alexander über die Frage philosophiert hat, ob die junge Komponistengeneration heute überhaupt noch mit Tönen umgehen kann, sollten wir genau diese Generation lieber mal direkt zu Wort kommen lassen. Weiterlesen

25. February 2012
von Alexander Strauch
15 Kommentare

Kann die jüngere Komponistengeneration überhaupt noch mit Tonhöhen umgehen?

Quelle: Strauch 2012 Auf vielfachen Leserwunsch mal wieder ein ästhetischer Versuch! Immer wird ähnlich debattiert: „Heute komponiert niemand mehr mit Stift und Papier.“ Oder: „Die Jungen sind nicht in der Lage, am Tisch etwas langsam auszuzirkeln.“ Und dergleichen mehr. Liebe … Weiterlesen

6. February 2012
von Alexander Strauch
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Der wahre Limbus – Kinder beschränkt auf die Erlebniswelt der Erwachsenen

Sollen-Können-Müssen-Dürfen. Das sind Frageverben nach Verhaltenskonditionen. Bemühen Eltern in Bezug auf ihre Kinder eines dieser drei Verben, schwingen die anderen und alle hier vergessenen schon mit. Darf mein Kind mit der Flasche gestillt werden? Soll es in die Kindergrippe? Muss … Weiterlesen

19. December 2011
von Moritz Eggert
9 Kommentare

“Heraus aus der Komfortzone”

Neulich schrieb mir Marko Nikodijevic, dass die Arbeit mit einem durchgängigen Beat vielleicht das große unentdeckte Land der Neuen Musik sei. Dass durchgängige Metren keinesfalls gleichbedeutend mit “seelenloser Maschinenmusik” oder “faschistoiden Tendenzen” sind, dass deren Anwendung keineswegs eine hohle “Anbiederung an das Publikum” bedeuten muss, sollte inzwischen vielleicht jedem klar sein. Daher finde ich den folgenden Artikel besonders interessant: Weiterlesen

23. October 2011
von Moritz Eggert
18 Kommentare

Komponieren sollen aber nicht unbedingt müssen

Vielleicht erinnern sich einige von euch an die hier im Blog erwähnte Kontroverse um die neueste CD von Steve Reich, mit seinem Stück über den 11. September (a la maniere de „Different Trains“). Diese Kontroverse fand vor allem in amerikanischen Musikblogs statt, wo man sich über die nach Ansicht vieler geschmacklosen Verwendung eines Bildes mokierte, bei dem zu sehen ist, wie ein Flugzeug in einen der Twin Towers fliegt. Weiterlesen

4. August 2011
von Moritz Eggert
6 Kommentare

Das vergangene Lachen (3. und letzter Teil)

Das „Zweckmässige“, „Alltägliche“ mit dem sich Komponisten wie Bach, Mozart, Haydn geradezu täglich konfrontiert sahen, und angesichts dessen sie dennoch die wunderbarsten Werke schufen, ist fast komplett aus der Neuen Musik verbannt. Die Zeit der Divertimenti, Tafel- und Feuerwerksmusiken, der Tanzsuiten und Madrigale scheint endgültig vorbei – heute überlässt man das Feld kampflos der rein kommerziell orientierten Musik (und Muzak). Wer z.B. Filmmusik schreibt, darf nach Ansicht der meisten kein großer Künstler sein. Warum eigentlich? Weiterlesen

18. March 2011
von Moritz Eggert
13 Kommentare

Wenn der Schamane dreimal klingelt (2)

Gestern hatten wir internationalen Besuch in der Musikhochschule München: Alejandro Iglesias Rossi, international bekannter argentinischer Komponist, und Begründer des “Orchesters für Ureinwohner-Instrumente und Neue Technologien” (indigenous instruments and new technologies orchestra), anlässlich einer Aufführung eines Werks durch unser hauseigenes “Ensemble Oktopus” (Leitung: Konstantia Gourzi). Weiterlesen

19. February 2011
von Moritz Eggert
2 Kommentare

Die Visionen des Marko Nikodijevic

Quasi als Nachtrag zur Diskussion über “methodisches” Komponieren unter Zuhilfenahme von algorithmischen Programmen etc. möchte ich euch heute den deutsch/serbischen Komponisten Marko Nikodijevic vorstellen, dessen Arbeit mir außergewöhnlich gefällt. Weiterlesen

11. February 2011
von Moritz Eggert
20 Kommentare

Gastartikel von Peter Köszeghy und ein Denkanstoss von Köszeghy und Martin G. Schmid: wider das “pseudowissenschaftliche Komponieren”

Peter Köszeghy dürfte den meisten Bloglesern als regelmäßiger Kommentator bekannt sein, im folgenden formuliert er eine Kritik an “Methoden” und an der fehlenden Musikalität von deren Anwendung. Weiterlesen