Schlagwörter: Kompositionswettbewerbe
man hört 5 Sekunden irgendeines Stückes, der Meister drischt in die Tasten, weil er sich kaum noch hört, es klingt patzig und ungelenk. Danach begleitet die Kamera Beethoven, wie er eine Stange Lauch auf dem Markt kauft.
So wie es jetzt schon Algorithmen gibt, die von ChatGPT erzeugte Texte erkennen können, wird es auch Algorithmen geben, die Partituren nach Computerunterstützung absuchen werden.
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Neulich fragte mich Kollege Harald Muenz per Twitter, wer mir dann verboten hätte, meine Musik so zu schreiben wie ich es möchte. Anscheinend hatte ich mich auf diese Weise in einem Deutschlandfunk – Interview geäußert, keine Ahnung in welchem Zusammenhang. Das war für mich Anlass über die Natur von kompositorischen Verboten nachzudenken.
Es ist vorbei. It’s over. Licht aus, Stühle auf den Tischen. Vorüber die Mühen, die Zweifel, der Neid. Vor hundertfünfzig Jahren hätte ich nun zum alten Eisen gehört. Ausgenommen nur wenn ich aus reichem Haus gekommen wäre, mich nicht dem Militär oder Abenteuer verschrieben hätte, mich mit Handel oder Diplomatie begnügt...
Unser Buddy Benjamin Schweitzer hat eine Checklist für Kompositionswettbewerbe gemacht, die vielleicht für einige von euch von Interesse sein kann
Johannes Kreidler schreibt einen Gastblog zum Thema „Bedingungen für Neue Musik“ und ob diese nicht oft das entstehende Werk künstlerisch einengen und in ein Korsett zwängen. Im folgenden entspinnt sich dann noch eine Diskussion über Sinn und Unsinn von Klavierauszügen und wie die Opernproben der Zukunft aussehen könnten.