Stichwörter: GEMA

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Butter bei die Fische: Ratschläge für die Verhandlung von Auftragshonoraren.

Honorarverhandlungen sind nicht Jedermanns Sache. Das Selbstwertgefühl von Komponisten ist durch jahrelang eingetrichtertes Minderwertigkeitsgefühl und fehlendes Selbstbewusstsein bzgl. des öffentlichen Wertes der eigenen Musik meist angeknackst, und sie gehen in Verhandlungen wie kleine eingeschüchterte Pudel. Ja, es gibt sogar Komponisten, die dafür zahlen würden, dass ihre Werke aufgeführt werden.

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Der Wert der Musik. Gedanken zu Auftragshonoraren.

Mir ist natürlich klar, dass man nicht als junger aufstrebender Komponist an einem kleineren Haus mit strengen Budgetvorgaben ein gigantisches Honorar verlangen kann, und natürlich spielt die eigene Lust auf ein Projekt eine große Rolle bei den Honorarverhandlungen. Aber man muss sich dann auch klar machen, dass es sich hier nur noch um ein „symbolisches“ Honorar handelt, wogegen jeder einzelne weitere Mitarbeiter an dem Theater bis hin zu den Pförtnern, Nachtwächtern und Putzkräften sehr wohl reelle Honorare erhält.

RIP. Foto: Hufner 0

Notation, Verlegerbeteiligung, Fuck-Tisch: Bad-Blog-Of-Musick-Wochenrückblick KW 49

Man weiß nicht recht, auf welches Pferd der Deutsche Musikfuckrat gesetzt hat, es war jedenfalls ein lahmes. Irgendwer hat da mal wieder Kinsey und McKinsey durcheinander gebracht wie es schein. Aufmerksamkeit wollte man. Die hat man jetzt auch. „Fuck You 1Falt“. Postfaktisch! Tritratrulala Und da kriechen die Hyperbohlen aus den...

Ist das Internet fair für Komponisten? Ein Aufruf. 0

Ist das Internet fair für Komponisten? Ein Aufruf.

Die GEMA ruft ihre Mitglieder dazu auf, den Offenen Brief zu unterstützen. Die Liste der Unterzeichner ist vielfältig und lang – unter anderem machen mobil: Andreas Bourani, Alex Christensen, Frida Gold, Helmut Lachenmann, Wolfgang Niedecken, Sasha, Klaus Meine (Scorpions), Smudo (Die Fantastischen Vier), Rick McPhail (Tocotronic) und Rolf Zuckowski.

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GEMA und Co. bald ohne Kultur und Soziales? Kommentar zum Stand des neuen Verwertungsgesellschaftengesetzes

Fetzen wir Komponisten uns gerne um die Ausgestaltung der GEMA, so ist doch eines klar: wir schätzen sie als Autorenverwertungsgesellschaft. Wir profitieren von ihren Sozialwerken und Stiftungen. Und wir mögen ihre Förderung von kulturell bedeutenden Werken. Bisher sind die kulturelle und soziale Bindung per Gesetz eine Soll-Vorschrift für den Verteilungsplan:...

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Statement für ein starkes Urheberrecht, egal ob Baal oder banal

Spätestens als die Piratenpartei ihre kurzzeitige Aufmerksamkeitsspanne hatte, war bei Urhebern wie Nutzern der Gedanke angekommen, bei den ersten in Panik, bei den letzten zum Teil mit Argumenten auf unterstem Niveau, das bestehende Urheberrecht zu ändern. Das hätte im Extremfall den Wegfall jeglichen Schutzes bedeuten sollen bzw. ein Abrücken von...

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Enteignung der Urheber, ungesund und Abschied von Trimedialität: BR-Klassik UKW-Abschaltung 2018

Die Entscheidung des Rundfunkrats des Bayerischen Rundfunks (BR) zur Verdrängung von BR Klassik aus dem UKW-Empfang ist hoffentlich noch nicht vergessen. Was den Komponisten noch nicht so bewusst ist: wenn BR Klassik nur noch digital per DAB-Plus, Kabel, Satellit oder Internet hörbar ist, profitiert man nicht mehr von den Kulturfaktoren...