Stichwörter: Adorno

I am reading „The Classical Revolution“ by John Borstlap and think about it (9th and final part) 25

I am reading „The Classical Revolution“ by John Borstlap and think about it (9th and final part)

We have reached the end, my friends. The final chapter of Borstlap’s book!

Selbstbedienungsladen kontra Grabenkämpfe? Ein Gastartikel von Martin Grütter 42

Selbstbedienungsladen kontra Grabenkämpfe? Ein Gastartikel von Martin Grütter

Nachdem Alexander über die Frage philosophiert hat, ob die junge Komponistengeneration heute überhaupt noch mit Tönen umgehen kann, sollten wir genau diese Generation lieber mal direkt zu Wort kommen lassen.

„Heraus aus der Komfortzone“ 9

„Heraus aus der Komfortzone“

Neulich schrieb mir Marko Nikodijevic, dass die Arbeit mit einem durchgängigen Beat vielleicht das große unentdeckte Land der Neuen Musik sei. Dass durchgängige Metren keinesfalls gleichbedeutend mit „seelenloser Maschinenmusik“ oder „faschistoiden Tendenzen“ sind, dass deren Anwendung keineswegs eine hohle „Anbiederung an das Publikum“ bedeuten muss, sollte inzwischen vielleicht jedem klar sein. Daher finde ich den folgenden Artikel besonders interessant:

Die 10 häufigsten Klischees in (Neue) Musik-Kritiken 6

Die 10 häufigsten Klischees in (Neue) Musik-Kritiken

Moritz Eggert macht sich Gedanken über Formulierungen, die in jeder Musikkritik vorkommen.

Das kurze Ende des langen Schwanzes 5

Das kurze Ende des langen Schwanzes

Die internettechnisch unermüdliche und gitarrentechnisch überragende Heike Matthiesen hat mich per retweet auf einen der pessimistischsten Artikel zur Zukunft der Musikbranche aufmerksam gemacht, den ich je gelesen habe, von Stefan Goldmann in der – wo sonst, wenn man sich die tägliche Dosis Depression holen will –
Das passt so richtig zum momentanen Wetter!

Das vergangene Lachen (3. und letzter Teil) 6

Das vergangene Lachen (3. und letzter Teil)

Das „Zweckmässige“, „Alltägliche“ mit dem sich Komponisten wie Bach, Mozart, Haydn geradezu täglich konfrontiert sahen, und angesichts dessen sie dennoch die wunderbarsten Werke schufen, ist fast komplett aus der Neuen Musik verbannt. Die Zeit der Divertimenti, Tafel- und Feuerwerksmusiken, der Tanzsuiten und Madrigale scheint endgültig vorbei – heute überlässt man das Feld kampflos der rein kommerziell orientierten Musik (und Muzak). Wer z.B. Filmmusik schreibt, darf nach Ansicht der meisten kein großer Künstler sein. Warum eigentlich?

Das vergangene Lachen (1) 4

Das vergangene Lachen (1)

Den folgenden Text schrieb ich schon vor 4 Jahren für das Jahrbuch der Opernwerkstatt in Ligertz, die Humor in der Oper zum Thema hatte. Leider kam dieses Jahrbuch nie heraus und der Text vergammelte auf meiner Festplatte (nicht ganz, da Teile daraus in andere Texte Eingang fanden). In seiner Gänze wurde aber der Text bisher noch nie veröffentlicht, was ich hiermit gerne in drei Teilen tun möchte. Manches würde ich heute etwas anders schreiben, manches ist hier teilweise schon besprochen worden (Hurz), manches nimmt meine Bad Boy – Kolumne bei der NMZ vorweg und manches bezieht sich auf aktuelle Ereignisse von vor 4 Jahren, aber man soll dann nicht noch nachträglich herumdoktern denke ich…

A Day in The Life (in the year 2021) 6

A Day in The Life (in the year 2021)

In nicht allzuferner Zukunft. Wir schreiben das Jahr 2021. Auf Beschluss der Bundesregierung wurde ein Gesetz erlassen, dass intensive Beschäftigung mit Neuer Musik zum Pflichtfach in allen Schulen macht. Aber nicht nur das: nach 12-jährigem wirtschaftlichen Aufschwung und dank grenzenloser finanzieller Ressourcen in Deutschland ist es den Kuratoren der verschiedenen Neue-Musik-Netzwerke nun möglich, all ihre Vorhaben zur Vermittlung Neuer Musik zu verwirklichen, selbst die kühnsten. Neue Musik ist Teil de täglichen Lebens geworden. Der Protagonist der folgenden Kurzgeschichte lebt in dieser Welt und beschreibt seinen Alltag, exklusiv für uns im Bad Blog.

Unser Star für Darmstadt 10

Unser Star für Darmstadt

Vor kurzem machte ein bisher eher unbekannter Liedermacher und Komponist in unseren Kommentarspalten auf uns aufmerksam: Peter Babnik!
Neugierig wie ich bin, beschäftigte ich mich in den folgenden Tagen intensiv mit seiner Musik. Und wahrlich – der zuerst leicht scherzhaft vorgetragene Vorschlag, Herrn Babnik zum Direktor der Ferienkurse zu machen, verwandelte sich immer mehr in das dringende Bedürfnis, diesen Wunsch Wahrheit werden zu lassen.

Wo geht’s lang bitte? 4

Wo geht’s lang bitte?

Auf vielfachen Wunsch meiner nicht vorhandenen Jünger, ein noch unvollständiges Manifest mit Bitte um Erweiterung, ein Flugblatt, mit der Bitte es zu vervielfältigen, es abzuwerfen über dem Niemandsland des ästhetischen Kunstdiskurses, irgendwo neben der Leiche „Neue Musik“, die einsam den endlosen Fäkalstrom der Superstars (die von niemandem mehr gesucht werden) entlang schwimmt