Kategorie: Rückblick

Aus dem Leben eines Komponasten (1) 2

Aus dem Leben eines Komponasten (1)

Diese neue Serie ist der Versuch eines einigermaßen geordneten persönlichen Tagebuchs. Schon lange merke ich, dass sich in jeder Woche mehr Themen und Gedanken ansammeln, als man Blogs schreiben kann, daher hier die kürzere (Tages)form. Der Titel ist eine Hommage an den großen verstorbenen Darmstädter Komponisten Hans-Ulrich Engelmann, der in seinen unvergesslichen Seminaren stets von „Komponasten“ sprach, da ihm eine andere Aussprache dialekttechnisch nicht möglich war.

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Die aktuellen Neue Musik – Trends 2017!!!

Ihr wollt Stipendien bekommen, Preise gewinnen, oder einfach nur cool sein und vor euren Kollegen angeben können? Dann zieht euch folgende Liste rein, look and learn, be succesful, baby! Denn nur wer diese aktuellen Trends kennt, hat eine Chance auf der international stage of New Music, kann die begehrten Preise abräumen oder die Jurys beeindrucken.

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Opernhäuser – die schwarze Liste der ewig Gestrigen (Teil II)

Noch ernüchternder aber ist nicht der Blick auf allein die Premieren, sondern auf den tatsächlichen Spielplan des ganzen Jahres, nicht nur die Premieren sondern auch die Wiederholungen schon aufgeführter Inszenierungen. Da stellt man schnell fest, dass die 45673te Aufführung von „Carmen“ in der alten Inszenierung von 1951 im Jahr 70 Mal gespielt wird, die neue Oper von X.Y. Pendegratzki-Mrnza aber eben nur 6 Mal. Aber über die liest man wenigstens im Feuilleton, über die zahlreichen Kinderstücke dagegen gar nichts.

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Austritte aus der „Neuen Musik“: Cynthie van Eijden

Aus der Neuen Musik ist sie wohl „ausgetreten“, wie so viele. Nun muss man sich fragen, ob es „Neue Musik“ überhaupt noch wirklich gibt und ob man da austreten kann. Aber was man immer kann, ist: seinem inneren Drang zu folgen und das aufzuschreiben, was einem Freude macht. Daran ist nichts Falsches, es kann aber sein, dass das dann auch nicht sehr spannend ist. Dieses Risiko gibt es immer.

Abflug. Foto: Hufner 0

Hier ruht ein Gott

Eine der besseren Fake-News. Oder kennt jemand diese Grabstelle wirklich. Someone graffitied Boulez's grave marker pic.twitter.com/3s4yBa4bZO — Liam Cagney (@LiamCagney) December 28, 2016 Die „richtige“ Grabstelle. Alexander Strauch hier im Bad Blog: Pierre Boulez. Anna Schürmer in der nmz: Bye-Bye: ein doppeltes Epitaph auf Pierre Boulez und David Bowie