Kategorie: Allgemein

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Wen kann ich „lastminute“ als Urheber und Musiker wählen?

Ehrlich gesagt, hätte ich vor zwei Wochen nicht schon per Brief gewählt, wüsste ich heute nur, dass ich nicht AfD wählen würde. Für Musiker könnten da die Pläne der Parteien zur Kulturpolitik weiterhelfen. Nachdem die bisher im Bundestag vertretenen Parteien und die FDP z.B. in der Flüchtlingspolitik, die zu den...

Szene aus der Kinski-Oper "Sweat of the Sun" im Theater Osnabrück. (Foto: Jörg Landsberg) 0

Ich will einen Oper-O-Maten bauen! – Teil II

Mein Oper-O-Mat ist inzwischen im VAN Magazin erschienen – klickst du hier. Im ersten Teil meines Berichts über die aufwändige Entstehung dieses musiktheatralischen Psychotesthybrids ging es schlicht um die Auswahl der weit über 200 Opern, die ich ins Rennen geschickt habe. Erst einmal: Danke für die vielen Shares und Likes...

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Improvisation – ein Rant aus enger Komponistensicht

Der Alltag der komponierten Neue-Musik-Szene wirkt manchmal gerupft, wenn genauso viele Personen im Publikum wie auf der Bühne sind. Der Alltag von Improvisation, die sich als Neue Musik versteht, ist allerdings oft nicht anders. Ein Klassiker: das Konzert soll um 20 Uhr starten, doch es geht erst eine halbe Stunde...

Everything that is wrong in „Mozart in the Jungle“, Season 3 Episode 4: „Avventura Romantica“ 0

Everything that is wrong in „Mozart in the Jungle“, Season 3 Episode 4: „Avventura Romantica“

Just when you thought it was safe to watch TV again a new series of „Mozart in the Jungle“ arrives, our favorite show that apparently exists in a parallel dimension to our dimension, a dimension where classical music is incredibly popular, where the stars look good without photoshop and where the audience screams with joy every time a conductor enters a stage.

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Roboter-Dirigent & Andrea Bocelli – wann gibt’s den Robocelli und mehr

Vorgestern, Premiumtratsch: der sogenannte Tenor Andrea Bocelli vom Pferd gefallen! Klar, wo der Apfel nicht weit vom Pferd fällt und dies eine Schlagzeile wert ist, Mensch und Tier aus Fleisch und Blut Dinge gemeinsam erleben, wie man es schon seit Homer kennt, ist das ein kleiner Aufreger. Zuvor revolutionierte Bocelli...

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Als ein Stück von mir Heiner Geißler erzithern ließ

2001 bis 2002 war ich Bewohner der Villa Concordia – nicht des Gesangsvereins, nein, des gleichnamigen Künstlerhauses in Bamberg. Neben Konzerten im Hause, wurde und wird Musik der Bewohner in der dortigen Region auf Tour geschickt. In meinem Falle durfte Leopold Hurt an der Zither während der Hegelwoche 2002 zu...

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Aribert Reimanns Lear – die Mutter der Opern ohne Mutter

Es packt mich so, als erklänge diese Musik erstmalig. Ich habe sie schon oft gehört. In anderen Werken Aribert Reimanns, in Aufführungen von Troades oder Bernada Albas Haus, zuletzt Medea. Oder in Aufnahmen. Direkt und leibhaftig höchstselbst diesen Sommer in Salzburg. Den „Lear“. Ohne König im Titel. Denn es geht...

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Ich will einen Oper-O-Maten bauen! – Teil I

Eine eigene Oper – so wie es Klaus Kinski sich in dem Film „Fitzcarraldo“ wünscht – brauche ich (noch) nicht. Aber ich will einen Oper-O-Maten haben! Einen eigenen! Und zwar analog zu dem von mir entwickelten Sinfon-O-Maten, den ich 2016 für unsere lieben Kollegen vom VAN Magazin gestaltet habe. Dafür...

Moritz Eggert auf der Suche nach Klassikpromis. 0

Auf der Suche nach den Klassik-Promis (ein neues Bad Blog- Video!)

Bald, bald, bald werde ich eine kleine Talkshow beim (ZENSIERT)-Festival machen. Dort werden z.B. (ZENSIERT), (ZENSIERT) und (ZENSIERT) meine Gäste sein. Das Ganze findet zwischen (ZENSIERT) im (ZENSIERT) statt. Schon im Vorfeld bemühte ich mich darum, interessante Gäste einzuladen, auf geheimer Mission, allerdings keineswegs für das (ZENSIERT)-Festival, sondern vollkommen allein verantwortlich für den Bad Blog of Musick. In keinster Weise hat also das (ZENSIERT)-Festival auch nur das Geringste mit diesem Video zu tun, was ich hier noch einmal auf das Nachdrücklichste betonen möchte.

Wilhelm Killmayer. Foto: Hans Kumpf 6

La joie de vivre – Abschied von Wilhelm Killmayer

Sein Abschied dauerte schon einige Jahre. Nur sehr widerwillig ließ er los wo andere vielleicht schon längst losgelassen hätten. Das war vielleicht seiner tiefen Liebe dem Lebendigen gegenüber geschuldet, die sich in jedem seiner Stücke äußert, auch in denen, die eine bestimmte Einsamkeit und Angst thematisieren, wie zum Beispiel „Nachtgedanken“.