Kategorie: Musick

Everything that is wrong in „Mozart in the Jungle“, Season 3 Episode 3 „My Heart Opens to Your Voice“ 0

Everything that is wrong in „Mozart in the Jungle“, Season 3 Episode 3 „My Heart Opens to Your Voice“

Just when you thought it was safe to watch TV again a new series of „Mozart in the Jungle“ arrives, our favorite show that apparently exists in a parallel dimension to our dimension, a dimension where classical music is incredibly popular, where the stars look good without photoshop and where the audience screams with joy every time a conductor enters a stage.

Bloß keine Auftragsopern. Foto: Hufner 0

Aus der Neuen Musik ausgestiegen: Markus Hinterhäuser

In einem Gespräch mit der dpa hat sich der Salzburger Festspielchef Markus Hinterhäuser zur Notwendigkeit von Auftragsopern geäußert. Nämlich so: sie seien verzichtbar. Er halte „wenig von dieser Intendantenstatistik: Man ist erfolgreich, wenn man soundsoviel neue Opern gebracht hat. Diese Form des Ritterschlags erschließt sich mir nicht“. Sie, die Auftragsopern,...

1

Valentina Lisitsa – 2015 in Donezk, 2017 in Blaibach

So. Nun mal wieder Valentina Lisitsa. Der Internetklavierstar. Dass sie sich vor einem mutmaßlichen Kriegsverbrecher der selbsternannten Volksrepublik Donezk 2015 verneigte, breit von RT Deutschland archiviert, das haben ihre Groupies ignoriert. Denn wer sie auftreten lässt, macht höchstwahrscheinlich große Umsätze. So spielt sie am 5.11.16 Beethoven für Alle in Blaibach:...

0

Kurzbericht vom EvS-Musikpreis 2017

Gibt’s was zu berichten? Eigentlich nichts. Business as usual. Gut gemachte Show. Bessere Komponistenvideos als letztes Jahr, vielleicht etwas zu düstere Farbe. Fein gespielte Werke der Preisträger Streich und Pelzel, anrührendes vierhändiges Klavierspiel des Hauptpreisträgers Pierre-Laurent Aimard mit seiner Ehefrau Tamara Stefanovich, als sässen die Kurtags im Saal, zuvor die...

8

Die akademische Blase

Ich denke wir brauchen neue Schwerpunkte an Musikhochschulen, weg von der Vorbereitung auf Orchesterprobespiele oder meist nicht stattfindende Solokarrieren als „Klassikstar“; weg von extrem konservativ geprägten Hochschulwettbewerben und akademischen Karrieren. Brauchen wir wirklich eine Doktor- oder Mastertitel, um großartige, tiefgründige und bewegende Musik schreiben zu dürfen? Wer an die Bedetung dieser Titel glaubt, ist ein Narr.