Instrumente erklären ihre Musiker

Wo Tina und Bauer Anton ihre „Instrumente“ erklären
und damit vor den Kindern spielen

Werbung

„Musiker erklären hier ihre Instrumente und ihre Rolle [sic] im Orchester.“
(Bildungsserver Hessen)

„Solisten oder Orchestermusiker kommen vorbei und erklären ihre Instrumente, die Kinder bauen ihr eigenes Instrument.“
(Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern)

„Bei der Instrumentenwahl hilft eine einmal im Jahr das [sic] stattfindende „Instrumentenbuffet-Veranstaltung“ im Bürgerhaus Otterbach. Musiker erklären ihre Instrumente und bieten klangliche Kostproben.“
(Musikverein Otterbach)

„Alle Musikschullehrer zeigen und erklären ihre Instrumente – jedes Grundschulkind darf dabei auch zwei bis drei [sic] Instrumente selbst ausprobieren.“
(Musikschule Arnstein)

„Die Musikerinnen und Musiker zeigen Tina [sic] ihre Instrumente, erklären deren Besonderheiten und wie man ihnen Töne entlockt und spielen kurze [sic] Stücke vor.“
(Verlag Carl Ueberreuter und Annette Betz)

„Professionelle [sic] Musiker erklären den Kindern ihre Instrumente.“
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)

„Im Konzert für Kinder ab 12:00 geben die Musiker Kostproben ihrer Kunst, erklären ihre Instrumente und singen mit den Kindern zusammen. Anschließend sind alle Kinder herzlich eingeladen zum Spielen und zwar in einem aus wiederverwerteten Kartons nach deutscher Art [sic] vorher selbst gebauten Abenteuerdorf!“
(Okinawanisch-Deutsche Gesellschaft e.V.)

„Einmal wöchentlich kommen Musiker oder Choristen für eine halbe Stunde zu Besuch, um den Kindern durch Vorspielen und Erklären ihre Instrumente und ihre Begeisterung für die Musik nahezubringen.“
(Wiktionary [sic])

„Denn eines war und ist immer wichtig bei den Regenbogenkonzerten [sic]: Sie haben Proben- oder Werkstattcharakter und beziehen die Kinder ein. Zunächst erklären die Musiker ihre Instrumente, deren Geschichte und Bestandteile, dann spielen sie damit [sic] ausgewählte Werke.“
(Theater Chemnitz)

„Es bietet sich an, um 9.00 Uhr im Probensaal anzukommen, dann erklären die Musiker ihre Instrumente und um 09.30 Uhr beginnt der erste Probenteil (bis ca. 10.30 Uhr).“
(Nürnerberger Symphoniker)

„Zu gerne drücken sie sich vor der Arbeit [sic] und verwickeln Bauer Anton [sic] lieber in ein Gespräch über ihre Instrumente. Sie erklären ihm ganz lustig und einfach, wie das Instrument funktioniert, aus was es gebaut ist, wie es klingt, wo es herkommt und vieles mehr [sic].“
(Die Mukketier-Bande)

„Musiker erklären ihre Instrumente, in kindgerechter Sprache und mit einer persönlichen Note [sic].“
(Teachers News)

„Kinderanimation, Kinder erklären Kinder [sic] ihre Instrumente.“
(Landesmusikverband Sachsen-Anhalt)

„Musiker erklären den Kindern ihre Instrumente (ca. 15 Min.)“.
(Little Amadeus Aktionstag)

„Wir erklären, wie die Instrumente funktionieren. Außerdem gibt es zu jedem Instrument ein Video [sic] und ein Interview mit unseren Musikern.“
(Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz)

„Eine Woche lang [sic] besuchen der Geiger Florian Meierott und die Pianistin Iris Schmid verschiedene Grundschulklassen, um den Kindern ihre Instrumente zu erklären und klassische Musik näher zu bringen.“
(„Klassik isch cool“. Gesellschaft Freunde der Musik e. V. Sonthofen)

„Orchestermusiker, Dirigenten und immer wieder [sic] auch Konzertsolisten besuchen alleine oder als kleine Ensembles Kindergärten und Schulen. Sie stellen ihren Beruf und ihre Instrumente vor, erzählen musikalische Geschichten, erklären Stücke und gehen auf die Fragen ihrer Gastgeber ein. Das Angebot ist kostenfrei.“
(Theater & Orchester Heidelberg)

„In großen Trauben [sic] belagerten die Kinder im Anschluss an das Konzert die beiden Musiker, um sich die Instrumente erklären zu lassen.“
(Badische Zeitung)

„Künstler erklären ihre Lieblingsstücke oder ihre Instrumente, beantworten Fragen, singen oder musizieren mit den Kindern, geben ihnen Hörbeispiele und erzählen aus ihrem Alltag [sic]. Und da die Kinder sie mitunter mit Fragen konfrontieren, die kein Erwachsener stellen würde [sic], verraten sie im „Kleinen [sic] Hörsaal“ ihre größten Geheimnisse [sic].“
(Stadtbücherei Stuttgart)

„Danach stellen sich die Musiker vor und erklären ihre Instrumente.“
(Orchestre Philharmonique du Luxembourg)

Liste(n) auswählen:
Unsere Newsletter informieren Sie über Neuigkeiten im Badblog Of Musick. Informationen zum Anmeldeverfahren, Versanddienstleister, statistischer Auswertung und Widerruf finden Sie in unserer Datenschutzbestimmungen.

Arno Lücker wuchs in der Nähe von Hannover auf, studierte Musikwissenschaft und Philosophie in Hannover, Freiburg - und Berlin, wo er seit 2003 lebt. Er arbeitet als Autor (2020 erschien sein Buch »op. 111 – Beethovens letzte Klaviersonate Takt für Takt«, 2023 sein Buch »250 Komponistinnen«), Moderator, Dramaturg, Pianist, Komponist und Musik-Satiriker. Seit 2004 erscheinen regelmäßig Beiträge von ihm in der TITANIC. Arno Lücker ist Bad-Blog-Autor der ersten Stunde, Fan von Hannover 96 und den Toronto Blue Jays.

14 Antworten

  1. Wenn in der Hölle (= Orchester) kein Platz mehr ist, kehren die Orchestermusiker in die Schule zurück. (frei nach George A. Romero). Der Beruf des „Instrumentenerklärers“ ist eine Erfindung des ausgehenden 20. Jahrhunderts.

    Auch ein schönes Zitat:

    Im Prinzip eigenen sich alle Stücke, die die Fantasie der Kinder anregen. Allerdings sollte die Musik so beschaffen sein, dass die Kinder sie sich ohne die Beherrschung komplexer Kompositionstechniken praktisch erschließen können. Zahlreiche Werke des 20. Jahrhunderts bieten vielfältige Ansatzpunkte für eine praktische Annäherung. Die Musik Mozarts hingegen lässt sich für Schüler ohne detaillierte Kenntnisse des klassischen Tonsatzes auf diese Weise nicht erschließen.

    „Praxis kreativer Musikunterricht“, Klavierfestival Ruhr: http://klavierfestival.de/index.php?id=217

    Auch ein neuer Aspekt: Neue Musik lässt sich Kindern leichter erklären als alte….Das 20. Jahrhundert kennt halt keine anspruchsvollen Kompositionstechniken mehr…

    Moritz Eggert

  2. strieder sagt:

    Auch ein neuer Aspekt: Neue Musik lässt sich Kindern leichter erklären als alte…

    Besteht denn daran Zweifel?

  3. Erik Janson sagt:

    @ All

    Oder: ich komponier mal „Moritz und der Wolf“,
    mit neoklassisch-serialistischen Intrumentalthemen. Wäre doch lustig ;-)

  4. Claudia sagt:

    Hallo,

    ich habe Euch für einen nagelneuen kleinen Musik-blogger-Award nominiert. Mehr Infos gibt es hier:
    http://www.flutepage.de/blog/2011/12/14/nominiert-fur-den-musik-blogger-award/

    und hier:
    http://www.imkebehr.de/?p=425

    Gruß

    Claudia

  5. @Claudia: Das ist sehr nett von Dir aber was müssen wir jetzt machen?
    @Strieder: bei mir gibt’s da keine Zweifel, aber es ist nach wie vor die Meinung vieler konservativ ausgerichteter musikpädagogischer Projekte, dass man mit einfacher alter Musik mehr Kinder erreicht als mit „zu komplizierter“ Neuer Musik

    Moritz Eggert

  6. wechselstrom sagt:

    Oder: ich komponier mal “Moritz und der Wolf”

    hallo Erik,

    gestern gabs bei mir „Ente á l orange“ — hmm lecker

    – wechselstrom –

  7. Erik Janson sagt:

    @ Christoph,

    hmmm – aber achte auf die Vorsätze. Weihnachtszeit = „gefährliche“ Zeit… ;-)

    Aber was hat nun eine Ente a l´orange mit Moritz Eggert zu tun, rätselt

    Erik

  8. wechselstrom sagt:

    Aber was hat nun eine Ente a l´orange mit Moritz Eggert zu tun

    Lieber Erik,
    Sergei Sergejewitsch könnte hier Auskunft geben.
    Mein Vorschlag für das Ende der Story: Nicht den Wolf „retten“, indem man ihn in den Zoo befördert (das würde wahrscheinlich Moritz befürworten) sondern den Wolf in seinem natürlichen Biotop belassen in der Hoffnung, dass er die Schafe verschont. Die Jäger müsste man dann verhaften und hinter Gitter setzen.

    Herzlichst

    – wechselstrom –

  9. es weihnachtet im Bad Blog :-)
    Ente Orange mag ich übrigens sehr!

  10. wechselstrom sagt:

    Lieber Moritz,

    für den Wehnachtsbraten lohnt es sich, die Gans von der Karkasse zu befreien – das ist eine sehr aufwändige Arbeit, die man mit einem scharfen kurzen Messer (Skalpell) verrichtet. Beim ersten mal habe ich dazu 1-1/2 Stunden gebraucht – man darf sich nicht verschnippeln, denn die Haut soll nur entlang des Rückens geöffnet werden; und man muss die Gelenke gut freilegen, um die Sehnen zielsicher zu durchtrennen.
    Du füllst den Innenraum mit Semmel(n)knödelteig, dem du wahlweise ein paar Trockenfrüchte (z.B. ein Nürnberger Zwetschka-Männla oder Marillen) beimengst und nähst das Ganze fachgerecht wieder zusammen.
    In der Kasserolle sieht das dann zunächst wie ein nasser Mehlsack aus, gewinnt aber mit fortschreitender Garungszeit wieder an Form.
    Gewürze und Bratzeiten wie sonst auch – einmal wenden, gelegentlich Fett abschöpfen, und nicht übergießen, sonst wird die Haut schlabbrig. Ev. die Brust mit Speckstreifen überdecken, damit diese nicht trocken wird.

    Guten Appetit und frohe Feiertage wünscht

    – wechselstrom –

    p.s:
    Lieber Erik,
    natürlich habe ich das Ente á l orange-Rezept aus dem Montignac-Diät-Buch entnommen. (ISBN 978-3-8310-0863-6)

  11. Erik Janson sagt:

    Lieber Christoph,

    spätestens jetzt muss der Badblog von uns Genussmenschen, die ihr Privates dauernd hier nach Außen kehren (und denen fast nichts Bissiges mehr einfällt… ;-)) denken: die spinnen doch wohl…

    Aber: Freunde, der Kunst: ich hab mich für Lammkotelets, dazu Rosmarin-Pellkartoffeln, in der Pfanne geschwenkt (ruhig mit bissel Olivenöl/Fett noch dran) entschieden.

    Und: Nach den Weihnachtstagen in alter Frische zurück zu den guten Vorsätzen und diese realisieren. Und auch: nach den Feiertagen wieder hier in alter Frische bissige Kommentare abgeben.

    Zu anderen Themen fällt mir (Blog-Aku am Jahresende leer) (z.B: Weihnachtsansprachen…)nur momentan das Stichwort ein: „Ist (denn) der WULF noch zu retten?“ Oder in Variation: „Soll man Wulf retten?“ (machen wir doch mal eine Blitz-Meinungsumfrage ;-)) Oder auch „Wer mit dem WUlf tanzt..“

    Und überhaupt: Seid IHR noch zu retten, Moritz und Wechselstrom, dass Ihr euch gegenseitig hier so „knuddelt“? ;-)

    Nee, das ist mir hier zu harmonisch, Leute. Ich hab gerade via Tel. von Pèter Koeszeghy von einer Rundmail gehört, wo ein ensemble einen Kompotitionswettbewerb aussschreibt (hatten wir nicht mal das Thema: unglaubliche Wettbewerbe bzw. Blacklist etc.?), bei dem ein toller Preis zu gewinnen sein soll (haltet Euch fest): 250 Dollar und dazu als Belohnung eine handsignierte Partiturseite von Matthias Pintscher. Na, DAS ist doch mal was… ;-) Werde das gleich mal recherchieren, ob´s eine weihnachtliche Ende a la Pintscher ist oder Wirklichkeit.

  12. wechselstrom sagt:

    Lieber Erik,

    Weihnachten, sowie der „carne vale“ (= „Fleisch ade!)
    sind zwei Einrichtungen zur Wiedererlangung der psychosozialen Hygiene. Ebenso, wie man im Carneval schon mal lö-lö-lö-hallau! sagen kann, ohne gleich dem psychosozialen Dienst überantwortet zu werden, bietet die Advent-/Weihnachtszeit Gelegenheit zum Ausleben allfälliger und sonst fragwürdiger Idyllebedürfnisse.
    Gerne stürzen sich Intelektuelle, die mit sich selbst nicht im Reinen sind, kritisch auf dieses Thema. – – Aber lassen wir doch mal fünf gerade sein.

    – wechselstrom –

    P.S: Jetzt würde ich nur allzu gerne wissen, ob Moritz sich schon ein Skalpell zugelegt hat …

    Nach den Weihnachtstagen in alter Frische zurück zu den guten Vorsätzen

  13. Erik Janson sagt:

    Gänse verdaut?
    Ziemlich still hier,
    wohl die typische Flaute „Zwischen den Jahren“

    Also, schonmal guten Rutsch allerseits,
    Erik

  14. Ich mache gerade mal Familienpause zwischen den Jahren, ich hoffe, das ist ok. Ab nächstem Jahr geht es in gewohnter Zuverlässigkeit weiter!
    Allerseits Guten Rutsch,
    Euer
    Moritz